Ich flieg Ufo. Und du so?

„Fertig machen zum Beamen.“ Wir wollten es doch alle, damals, als uns das Raumschiff Enterprise

Elektro ± Mobil,

Bis zum 13. Oktober,

Museum für Kommunikation

Ich flieg Ufo. Und du so?

  • Elektro ± Mobil
  • Bis zum 13. Oktober
  • Museum für Kommunikation

„Fertig machen zum Beamen.“ Wir wollten es doch alle, damals, als uns das Raumschiff Enterprise (oder das Traumschiff Surprise) die Zukunft der Mobilität vor Augen führte. Einfach in den Transportstrahl stellen und zack, schon ist man bei der Arbeit oder im Club oder im Feriendomizil. Und wenn der Transporter mal nicht funktioniert, dann gibt’s natürlich ein Flugtaxi, das uns durch die Gegend chauffiert. Wobei ... da war ja noch was. Auch ein Flugtaxi muss mal volltanken. Aber womit? Strom? So wie bald alle Autos? Was Elektromobilität mit uns macht und ob sie tatsächlich die Zukunft ist, erfahrt ihr im Museum für Kommunikation. Hin geht’s am besten mit der U-Bahn.

Mama, warum bin ich kein Huhn?

Satire darf alles. Sogar die Weltherrschaft für die komische Kunst fordern. Und mehr will das Museum Caricatura auch gar nicht.

Hans Traxler,

Bis zum 22. September,

Caricatura Museum

Mama, warum bin ich kein Huhn?

  • Hans Traxler
  • Bis zum 22. September
  • Caricatura Museum

Satire darf alles. Sogar die Weltherrschaft für die komische Kunst fordern. Und mehr will das Museum Caricatura auch gar nicht. Also der perfekte Ort, um den 90. Geburtstag des Cartoonisten und Autors Hans Traxler zu feiern. Er ist eine Koryphäe der modernen deutschen Satire und hält mit seinen Büchern von Propeller-Kühen und depressiven Elefanten sogar Einzug in deutsche Kinderzimmer. Dass man Helmut Kohl für immer mit einer Birne assoziiert, ist auch sein Verdienst. Alle, die sich jetzt denken, dass seine Werke nichts für Kinderaugen sind, dem geben wir das Zitat eines Kollegen Traxlers mit auf dem Weg: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.“ (F. W. Bernstein).

New (Dauer)wave

Wer alte Fotos seiner Eltern sieht, kann das Grinsen oft nicht verbergen: Dauerwellen-Afros, labbrige Klamotten,

Lazer Dreams 1984,

30. August / 23.00 Uhr,

Ponyhof

New (Dauer)wave

  • Lazer Dreams 1984
  • 30. August / 23.00 Uhr
  • Ponyhof

Wer alte Fotos seiner Eltern sieht, kann das Grinsen oft nicht verbergen: Dauerwellen-Afros, labbrige Klamotten, Schulterpolster, Neon-Schweißbänder und Idioten-Brillen sehen damals wie heute einfach mehr nach Comedy als nach Mode aus. Style-technisch alles richtig gemacht haben damals die Jungs von Miami Vice: tighte Shirts, mit vieeel Ausschnitt, schnelle Schlitten und schmucke Föhnfrisen, dazu Palmen, Strand und weiße Sakkos. Und oben drauf gabs die passende Musik. Nicht nur modisch erleben die Achtziger gerade ein Revival, auch die Musik kommt zurück. Dafür sorgen New-Retro-Wave-DJs im Ponyhof. Absolut tanzbar, absolut dauerwellenkonform!

Genpool

„Neandertaler-Gene beeinflussen Gehirnentwicklung heute lebender Menschen“, schrieb die Max-Planck-Gesellschaft Ende 2018.

Cyber-Gen,

29. August / 19.30 Uhr,

Batschkapp

Genpool

  • Cyber-Gen
  • 29. August / 19.30 Uhr
  • Batschkapp

„Neandertaler-Gene beeinflussen Gehirnentwicklung heute lebender Menschen“, schrieb die Max-Planck-Gesellschaft Ende 2018. Gefunden wurde die Neandertaler-DNA auf den Chromosomen 1 und 18, die mit weniger rundlichen Gehirnen assoziiert sind. Noch nicht von den Wissenschaftlern erforscht, aber bereits mit all seinen Auswirkungen auf den modernen Menschen sichtbar und erlebbar, ist das Cyber-Gen: junge Menschen, die sich laut und ehrlich in kreativen Projekten ausdrücken wollen und dafür alles nutzen, was die Technik aktuell so hergibt. Das noch junge gleichnamige Label feiert darüber hinaus die Freundschaft der involvierten Musiker, setzt sich mit einem wohltuenden Idealismus von der Musikindustrie ab und sendet ordentlich Shockwaves durch den Kulturraum.

Analogdigital

Vinyl-Freaks feiern (zu Recht) den tieferen und wärmeren Sound der von Schallplatten abgespielten Musik.

Grandbrothers,

27. August / 19.30 Uhr,

Palmengarten

Analogdigital

  • Grandbrothers
  • 27. August / 19.30 Uhr
  • Palmengarten

Vinyl-Freaks feiern (zu Recht) den tieferen und wärmeren Sound der von Schallplatten abgespielten Musik. Und nehmen die damit einhergehenden Störgeräusche in Kauf. Ein analoges Signal ist stufenlos und kann unendlich viele Informationen enthalten. Das digitale Signal hingegen hat eine Information, die eindeutig als solche erkannt werden kann. Keine Störgeräusche, aber auch weniger Tiefe, weniger Lebendigkeit. Wenn beides im musikalischen Sinne vermischt wird, dann entsteht der Sound von Grandbrothers: der Klang der Konzertflügel-Hämmer, die rhythmisch auf die Saiten, den hölzernen Korpus und die in ihm enthaltene Mechanik schlagen, live zusätzlich mit Effekten versetzt und gesampelt. Ein echtes Erlebnis.

Pommes

Du hast Angst, dass die Äpfel in deinem Apfelwein gespritzt sind? Du denkst, dass wenn du ein Glas Apfelsaft stehen lässt, Alkohol entsteht?

Vom Apfel zum Wein,

24. bis 25. August / 14.00 Uhr,

Mainäppelhaus Lohrberg

Pommes

  • Vom Apfel zum Wein
  • 24. bis 25. August / 14.00 Uhr
  • Mainäppelhaus Lohrberg

Du hast Angst, dass die Äpfel in deinem Apfelwein gespritzt sind? Du denkst, dass wenn du ein Glas Apfelsaft stehen lässt, Alkohol entsteht? Du weißt nicht, wer Heinz Schenk ist? Dann lass dich von Jörg Stier in die Geheimnisse der Apfelweinkelterei einführen! So lernst du alle Grundlagen, um das köstliche Getränk selbst herzustellen, und darfst zusätzlich Kostproben aus der Kelterei Stier genießen.

Feminismus

Er: „Du verstehst mich nicht, ich bin ein Mann!“ Sie: „Na und? Niemand ist vollkommen!“

Sugar - Manche mögen's heiß,

24. August / 19.30 Uhr,

Papageno

Feminismus

  • Sugar - Manche mögen's heiß
  • 24. August / 19.30 Uhr
  • Papageno

Er: „Du verstehst mich nicht, ich bin ein Mann!“ Sie: „Na und? Niemand ist vollkommen!“ Ein typischer Dialog aus einem der kultigsten Filme aller Zeiten: „Some like it hot“ von Billy Wilder aus dem Jahr 1959. Diesen vom American Film Institute zur „Besten Komödie aller Zeiten“ gewählte Film könnt ihr heute auf der Theaterbühne des Papageno sehen.

Das wunderbare Lotterleben

Das spanische Wort „Crápula“ könnte mit „Ausschweifung“ übersetzt werden.

Doctor Krapula,

22. August / 21.00 Uhr,

DAS BETT

Das wunderbare Lotterleben

  • Doctor Krapula
  • 22. August / 21.00 Uhr
  • DAS BETT

Das spanische Wort „Crápula“ könnte mit „Ausschweifung“ übersetzt werden. Die ungewöhnliche Wort-Kombo „Doctor Krápula“ lässt dementsprechend nur den Schluss zu, dass hier jemand das „vida de crápula“ – also das wunderbare Lotterleben – verschreiben möchte. Und tatsächlich ist der Name Programm. Die geballte Ladung Lebensfreude gibt es bei diesen Médicos aus Kolumbien völlig rezeptfrei. Sie mischen Punk, Cumbia, Ska und Hip-Hop mit Reggae und feiern sich, das Leben und den ganzen Rest – ohne dabei auf kluge und kritische Texte zu verzichten. Ihre größte Show spielten sie übrigens vor 280.000 Menschen. Was für eine Ausschweifung.

Höhepunkte

Einmal im Jahr triffst du dich mit alten Freunden. Zum Zelten oder zum Zocken.

Europa Open Air,

22. August / 18.00 Uhr,

Weseler Werft

Höhepunkte

  • Europa Open Air
  • 22. August / 18.00 Uhr
  • Weseler Werft

Einmal im Jahr triffst du dich mit alten Freunden. Zum Zelten oder zum Zocken. Einmal im Jahr schmeißt du mit deinem Lieblingsmensch eine richtig große Party – über die dann alle ein ganzes Jahr reden. Einmal im Jahr geht ihr alle auf dieses Festival und besitzt danach ein ganzes Leben lang Geschichten, die nur euch gehören. Highlights sind rar, deshalb sind sie etwas Besonderes. Ein Besuch des Europa Open Air direkt am Mainufer fällt in genau diese Kategorie. Einmal im Jahr spielt das hr-Sinfonieorchester in der Weseler Werft groß auf. 2019 feiert das Kult-Konzert „Europa“ (der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein). Und im Vorprogramm heizt die hr-Bigband mit Stargast Till Brönner ein. Unvergesslich!

Haarlose Beats

Ratsch! Ein Schrei! Viele Frauen unter euch – und ein paar Männer – kennen es:

Nightmares on Wax,

20. August / 19.30 Uhr,

Palmengarten

Haarlose Beats

  • Nightmares on Wax
  • 20. August / 19.30 Uhr
  • Palmengarten

Ratsch! Ein Schrei! Viele Frauen unter euch – und ein paar Männer – kennen es: Wachsen kann manchmal zu einem wahren Albtraum werden. Ob die britische Electronica-Musikgruppe „Nightmares on Wax“ mit ihrer Namenswahl auf ebenjene während des Beautyverfahrens entstehenden Schmerzen anspielt, konnten wir nicht abschließend klären. Eines wissen wir allerdings: George Evelyn („DJ E.A.S.E.“) und Kevin Harper sind zwei DJs, die richtig gut auflegen.

Take on me

Wer von euch kennt das in den achtziger Jahren berühmt gewordene Musikvideo von a-ha zu ihrem Welthit „Take on me“?

Der Graf von Montechristo,

18. August / 20.15 Uhr,

Dramatische Bühne im Grüneburgpark

Take on me

  • Der Graf von Montechristo
  • 18. August / 20.15 Uhr
  • Dramatische Bühne im Grüneburgpark

Wer von euch kennt das in den achtziger Jahren berühmt gewordene Musikvideo von a-ha zu ihrem Welthit „Take on me“? Genau, der Clip, in dem eine junge Frau im Café sitzt, einen Comic liest und sich in den Hauptdarsteller des Cartoons verguckt. Das ist Morten, der Sänger der Band, und der holt sie rein die Story. Anschließend erleben die beiden ein bisschen Abenteuer und kommen dann – na klar – in der realen Welt zusammen. Trickfilmtechnisch damals eine kleine Sensation. Aber das geht auch analog und live. Und zwar so: Der Film „Der Gaf von Monte Christo“ läuft schon seit drei Monaten in deinem kleinen Pariser Vorstadtkino. Der schüchterne Kartenabreißer Valert sitzt jeden Abend in der ersten Reihe und träumt davon, auch einmal mit dem Degen um die Ehre seiner geliebten Mercedes kämpfen zu können. Und dann, eines Abends, geschieht das Unglaubliche: Seine geliebte Mercedes schaut auf einmal, von der Leinwand zu ihm herab und gesteht ihm ihre Liebe. Das irritiert Edmond Dantes im Film verständlicherweise etwas. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Geht einfach ins Open-Air-Theater und lasst euch überraschen.

Einsteigen und weiterrennen

Was wir als Kinder alles mühsam lernen mussten, um uns von kriechenden Wonneproppen zu aufrechten Menschen zu entwickeln.

10 Freunde Team Triathlon,

18. August,

Frankfurter Riedbad, Enkheimer Ried

Einsteigen und weiterrennen

  • 10 Freunde Team Triathlon
  • 18. August
  • Frankfurter Riedbad, Enkheimer Ried

Was wir als Kinder alles mühsam lernen mussten, um uns von kriechenden Wonneproppen zu aufrechten Menschen zu entwickeln. Am Anfang noch von den Eltern beklatscht und bejubelt, hat nun niemand mehr einen Blick für uns übrig, wenn wir laufen, schwimmen oder radfahren. Beim Triathlon allerdings, wenn wir mit unglaublichen konditionellen, muskulären und koordinativen Anstrengungen laufen, schwimmen und radfahren, wird uns zugejubelt. Und wer seine ersten Schritte im Triathlon jetzt probieren möchte, der kann dies jetzt beim Einsteiger-Triathlon angehen. Bisschen radeln, kurz mal joggen, paar hundert Meter kraulen und dann – der wichtigste Part – den Tag mit einem Ebbelwoi ausklingen lassen. Ist doch irgendwie schön, erwachsen zu sein.

Konsequent hedonistisch

Manche meinen ja, die Türsteher im Berghain wären „unintelligente, unansehnliche Wichtigtuer“. Ist natürlich Quatsch.

Berliner Nächte,

17. August / 23.00 Uhr,

Tanzhaus West

Konsequent hedonistisch

  • Berliner Nächte
  • 17. August / 23.00 Uhr
  • Tanzhaus West

Manche meinen ja, die Türsteher im Berghain wären „unintelligente, unansehnliche Wichtigtuer“. Ist natürlich Quatsch. Die machen nur ihren Job: Bisschen Ordnung schaffen, um hedonistische Nächte drinnen zu ermöglichen. Nicht nur in Berlin. Auch in Frankfurt. Oder gibts da überhaupt einen Unterschied?

Dörschenanner

Wer aus dem Abenteuerspielplatz-Alter komplett raus ist ... der bekommt von uns an dieser Stelle mal eine Runde Mitleid!

Kuddelmuddel,

17. August / 22.00 Uhr,

Atelierfrankfurt

Dörschenanner

  • Kuddelmuddel
  • 17. August / 22.00 Uhr
  • Atelierfrankfurt

Wer aus dem Abenteuerspielplatz-Alter komplett raus ist ... der bekommt von uns an dieser Stelle mal eine Runde Mitleid! Und kauft sich dann bitte ein Ticket für „Kuddelmuddel bei Nacht“ mit seinen Open-Air-Bühnen und den vielen spaßigen Attraktionen und Aktionen. Abenteuer eben.

Auf die Tradition

Vergesst das Tanzhaus, verbrennt eure Konzertkarten und weg mit der Dippemess!

Sachsenhäuser Brunnenfest,

16. bis 18. August,

Sachsenhausen

Auf die Tradition

  • Sachsenhäuser Brunnenfest
  • 16. bis 18. August
  • Sachsenhausen

Vergesst das Tanzhaus, verbrennt eure Konzertkarten und weg mit der Dippemess! Das heißeste Event des Frankfurter Sommers heißt „Sachsenhäuser Brunnenfest“! Ja klar, eine Kerb mit Spielbuden, Livemusik und dem typischen Essen. Aber nur hier könnt ihr erleben, wie die über 500 Jahre alte Tradition des Brunnenreinigens am Leben erhalten wird. Voll euer Ding? Dann kandidiert einfach als Brunnenkönigin oder Brunnenschultheiß. Das geht und dann erhaltet ihr die ehrenvolle Aufgabe, das Fest in Pracht und Tracht über Sachsenhausen hinaus zu repräsentieren! Und Achtung, wie wäre es mit einem kleinen Trinkspiel: An jedem Brunnen, dem ihr auf dem Fest begegnet (ca. 42), müsst ihr ein Gläschen auf die Gesundheit des royalen Brunnenfest-Paares trinken. Auf die Tradition!

Tropical

Falls ihr vor Kurzem mal dem Main Richtung Wiesbaden und danach dem Rhein Richtung Norden gefolgt seid,

Klima-Piazza,

16. bis 18. August,

Zoo

Tropical

  • Klima-Piazza
  • 16. bis 18. August
  • Zoo

Falls ihr vor Kurzem mal dem Main Richtung Wiesbaden und danach dem Rhein Richtung Norden gefolgt seid, Richtung Köln oder Düsseldorf, mögen euch ein paar tropische Gefährten aufgefallen sein. Laut schnatternd bevölkern dort kleine grüne Vögel die Bäume. Sie sehen aus wie Papageien und tragen ein rotes Halsband. Halsbandsittiche sind sehr robuste kleine Kerlchen, denn eigentlich sind sie hier nicht heimisch. Die kennt man sonst eher aus den Tropen. Oder eben aus dem Zoo. Ob es durch den Klimawandel bald mehr tropische Tiere bei uns geben könnte, und welche Probleme dadurch entstehen, erfahrt ihr auf dem Klima-Piazza im Zoo.Klima-Piazza im Zoo.

© Heike Lyding

Kein Requiem für die Kirchenmusik

Hand aufs Herz: Wann haben wir das letzte Mal eine Kirche betreten?

Mädchenchor Hannover,

16. August / 20.00 Uhr,

Kaiserdom

Kein Requiem für die Kirchenmusik

  • Mädchenchor Hannover
  • 16. August / 20.00 Uhr
  • Kaiserdom

Hand aufs Herz: Wann haben wir das letzte Mal eine Kirche betreten? War es vielleicht der letzte Weihnachtsgottesdienst, weil wir unsere katholische Großmutter nicht enttäuschen wollten? Können wir Kirchenlieder noch mitsingen geschweige denn ein Vaterunser zusammenkriegen? Auch wenn auf diese Fragen eher peinliche Stille folgt – man muss nicht besonders fromm sein, um etwas für die imposante Architektur des Kaiserdoms übrig zu haben. Und der Charme der Kirchenkonzerte lässt uns vielleicht sogar unser schlechtes Gewissen vergessen: Am 20. August findet der Mädchenchor Hannover als einer der weltbesten Jugendchöre nach ausschweifenden Touren um die ganze Welt seinen Weg nach Frankfurt. Das Repertoire konzentriert sich hauptsächlich auf die Klassik, schließt aber auch Avantgardistisches oder Experimentelles mit ein. Nicht wenige zeitgenössische Komponisten widmeten dem Chor ihre Werke. „Amen“, sagen wir, denn das kriegen wir noch hin.

Geheimtipp für Pendler

Es ist 21 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. +++ Retard, Delay, Verspätung +++ 120 Minuten +++. +++ Zug fällt aus +++.

Bahnhofsviertelnacht,

15. August / 18.00 Uhr,

Frankfurter Rotlichtviertel

Geheimtipp für Pendler

  • Bahnhofsviertelnacht
  • 15. August / 18.00 Uhr
  • Frankfurter Rotlichtviertel

Es ist 21 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. +++ Retard, Delay, Verspätung +++ 120 Minuten +++. +++ Zug fällt aus +++. Egal was die Ausrede dieses Mal ist: Personen auf dem Gleis, eine technische Störung oder Verzögerungen im Betriebsablauf (aka ein kranker Mitarbeiter), es kann nicht trösten. Doch genervte Pendler: Horcht auf! Starrt nicht auf die Anzeigetafeln, sondern hüpft rüber ins Bahnhofsviertel. Dort warten gute Musigg, gute Drinks und gute Stimmung. Und natürlich ordentlich was zu schnabulieren.

Der Reiz des Verbotenen

Von „Madame Bovary“ bis „American Psycho“, von derbem Minnesang bis zum Gangstarap: Kunst und Kontroverse sind siamesische Zwillinge.

Die verkehrte Braut,

14. August / 19.30 Uhr,

Palmengarten

Der Reiz des Verbotenen

  • Die verkehrte Braut
  • 14. August / 19.30 Uhr
  • Palmengarten

Von „Madame Bovary“ bis „American Psycho“, von derbem Minnesang bis zum Gangstarap: Kunst und Kontroverse sind siamesische Zwillinge. Konventionen überschreiten und neu erfinden gehört wortwörtlich nach allen Regeln der Kunst dazu. Was ist heute noch ein Skandal, worüber zucken wir morgen nur gelangweilt die Schultern und verlangen nach tieferen Abgründen? „Die verkehrte Braut“ ist politisch alles andere als korrekt: In Italien seinerzeit wurde sie aufgrund der obszönen Ausdrücke, der überzeichneten Rollen, der satirischen Darstellung des Militärs und der Oberschicht verboten. Wie schön, dass wir heute die Freiheit genießen, die Oper unzensiert und ungezähmt zu erleben. Und da schon von ungezähmt die Rede ist: Zum 25-jährigen Jubiläum findet das Spektakel nicht in den Räumen der Kammeroper, sondern in der grünen Kulisse des Palmengartens statt. Also tauschen wir das Monokel gegen den Picknickkorb ein und erwarten Tragikomik epischen Ausmaßes!

© Wolfgang Fuhrmannek

Glaubensfrage

Was lehnen wir heutzutage nicht alles ab, weil es unserer Weltanschauung nicht entspricht.

Bürgerdialog "Klimawandel und Artenvielfalt",

13. August / 18.00 Uhr,

Zoo

Glaubensfrage

  • Bürgerdialog "Klimawandel und Artenvielfalt"
  • 13. August / 18.00 Uhr
  • Zoo

Was lehnen wir heutzutage nicht alles ab, weil es unserer Weltanschauung nicht entspricht. Viel zu häufig definieren wir das Gute und das Böse nicht auf der Basis von Erkenntnissen, sondern von Meinungen – auf allen politischen Seiten. So berauben wir uns vieler Chancen und Möglichkeiten. Nehmen wir nur mal die Aussage: „Ich glaube nicht an den Klimawandel.“ Als sei diese (von über 90 Prozent der damit weltweit befassten Wissenschaftlern) als Tatsache definierte Entwicklung eine religiös zu bewertende Prophezeiung. Nein, akzeptieren wir, dass es so ist und sprechen wir mit Experten darüber, welche Herausforderungen – auch für das Mikroklima unserer Stadt – daraus resultieren. 

Liebeserklärung an das Varieté

Klassiker verdienen Respekt. So lernten wir das zumindest im Deutschunterricht.

Moulin Rouge,

13. August / 20.15 Uhr,

Dramatische Bühne im Grüneburgpark

Liebeserklärung an das Varieté

  • Moulin Rouge
  • 13. August / 20.15 Uhr
  • Dramatische Bühne im Grüneburgpark

Klassiker verdienen Respekt. So lernten wir das zumindest im Deutschunterricht. Kein Verständnis für die Komplexität von Faust und Mephisto? Banause! Aber Hand aufs Herz: Bei wem haben Pathos und Drama noch nie das Bedürfnis erweckt, mitten in der Theatervorführung einmal laut und herzlich zu lachen? Wie gut, dass auf der Dramatischen Bühne trotz aller Liebe zu den Klassikern der Humor willkommen ist. So schwingen auch im Musical „Moulin Rouge“ ernste wie alberne Untertöne mit: Erzählt wird die Geschichte des Komponisten Tony und des Showgirls Madeleine in einer Halbwelt aus Cabaret und Cancan, begleitet von der Musik Jacques Offenbachs und Johann Strauss’. Als Teil des Freilichtfestivals findet die Aufführung unter freiem Himmel im Grüneburgpark statt. On y va!

Ich rasta aus!

Ein Wochenende offbeat leben, mit Fufu auf der Zunge und Reggae im Booty.

24. Afrikanisches & Karibisches Kulturfest,

10. und 11. August,

Rebstockpark

Ich rasta aus!

  • 24. Afrikanisches & Karibisches Kulturfest
  • 10. und 11. August
  • Rebstockpark

Ein Wochenende offbeat leben, mit Fufu auf der Zunge und Reggae im Booty. Vorbereitungslektüre: Stuart Hall (gibt’s in der Unibib).

Nebenan

Stinkende Haustiere, heftig-lautes Stöhnen, surreale Gespräche: Ein Nachbarschaftsleben kann ganz schön anstrengend und nervenaufreibend sein.

Kulturwoche Gutleut-Tage,

10. bis 17. August / 10.00 Uhr,

Gutleutviertel

Nebenan

  • Kulturwoche Gutleut-Tage
  • 10. bis 17. August / 10.00 Uhr
  • Gutleutviertel

Stinkende Haustiere, heftig-lautes Stöhnen, surreale Gespräche: Ein Nachbarschaftsleben kann ganz schön anstrengend und nervenaufreibend sein. Auch der Wissensdurst und die Gossip-Geilheit einiger Menschen, mit denen man quasi in direkter Umgebung zusammenlebt, kann das eigene Gleichgewicht schon mal ins Wanken bringen. Auch blöd: Das überlagert dann ganz gerne, was die eigene Hood sonst noch so alles zu bieten hat: im Gutleutviertel ist das zum Beispiel eine Menge Subkultur. Interessante, verrückte, auch abseitige und manchmal einfach nur merkwürdige Stories aus einem wahren Biotop der Kulturen. Die erfährt man, medial spannend aufbereitet, auf der Kulturwoche „Gutleut-Tage“. Dazu gibt’s Führungen, Workshops, Vorträge, Feste und jede Menge Gespräche. Mit Nachbarn und Auswärtigen.

Schreibt's mir in die Kommentare

Das Geile an YouTube ist ja: Jeder kann da (fast) alles hochladen. Das ätzende an YouTube ist: Jeder macht das auch.

Cavetown,

10. August / 20.00 Uhr,

Zoom

Schreibt's mir in die Kommentare

  • Cavetown
  • 10. August / 20.00 Uhr
  • Zoom

Das Geile an YouTube ist ja: Jeder kann da (fast) alles hochladen. Das ätzende an YouTube ist: Jeder macht das auch. Ob Verschwörungstheoretiker wie Shane Dawson, bemitleidenswerte Flirtgurus wie Marco Polo oder Beauty-Blogger*innen in allen erdenklichen Sparten: In meinem nächsten Video erfahrt ihr – wahrscheinlich Müll. Aber hey! Es gibt auch die guten Seiten von YouTube, genauer gesagt gute Kanäle wie der von Cavetown. Der Typ ist zwar erst 19, erreichte über die Plattform aber schon Millionen Fans: mit richtig guter Ukulelenmusik und Songwriter-Talent. Let’s play!

Männer weghören!

Ich mein’s ernst, lest jetzt nicht weiter! So, Mädels, jetzt wo wir unter uns sind

Women's Run,

10. August / 12.00 Uhr,

Commerzbank-Arena

Männer weghören!

  • Women's Run
  • 10. August / 12.00 Uhr
  • Commerzbank-Arena

Ich mein’s ernst, lest jetzt nicht weiter! So, Mädels, jetzt wo wir unter uns sind: Es gibt schon Themen, über die man mit dem männlichen Geschlecht nicht richtig reden kann. Wie man zum Beispiel einen Ladycup richtig anwendet oder welche Nebenwirkungen die Pille hat. Klar, wir sind heute alle modern und aufgeklärt, also habt ihr vielleicht doch schon mal mit eurem Freund über sowas geredet. Und wir wollen die Männer ja nicht per se ausschließen. Aber eine Runde so ganz unter Mädels, ohne jegliches Mansplaining, hat schon etwas Magisches. Wer von euch sich jetzt auch danach sehnt, kommt einfach zum Women’s Run. Hier kann frau nicht nur mit Frau laufen, sondern auch den Tag ganz entspannt im Spa genießen oder beim Yoga gemeinsam mit anderen Mädels eine besondere Session erleben. Und, ja, ganz klischeehaft, könnt ihr mit euren Freundinnen im Women’s Village shoppen gehen.

Die zarteste Versuchung

Alle lieben Schokolade. Zu Recht, denn die Süßigkeit hebt nicht nur die Stimmung, sondern wirkt bei erhöhtem Kakaogehalt sogar aphrodisierend!

Chocolate Remix,

9. August / 20.00 Uhr,

Brotfabrik

Die zarteste Versuchung

  • Chocolate Remix
  • 9. August / 20.00 Uhr
  • Brotfabrik

Alle lieben Schokolade. Zu Recht, denn die Süßigkeit hebt nicht nur die Stimmung, sondern wirkt bei erhöhtem Kakaogehalt sogar aphrodisierend! Genauso lustvoll, wie der Genuss von Schoki, ist die Musik von Chocolate Remix. Das Pseudonym der Sängerin Romania Bernardo bricht mit allen Reggaeton-Konventionen, musikalisch wie auch inhaltlich. Mit queeren und anti-sexistischen Texten bringt sie die Hüften zum Kreisen und sorgt für das richtige Work-out beim Naschen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren Gott,

falls es Sie gibt, möchten wir uns gerne mit einigen Anliegen an Sie da oben wenden.

Irma,

6. August / 19.30 Uhr,

Palmengarten

Sehr geehrte Damen und Herren Gott,

  • Irma
  • 6. August / 19.30 Uhr
  • Palmengarten

falls es Sie gibt, möchten wir uns gerne mit einigen Anliegen an Sie da oben wenden. Es dürfte Ihnen nicht entfallen sein, dass die irdischen Zustände stellenweise verbesserungswürdig sind. Da Sie im Branchenverzeichnis unter „Schöpfer*in“ gelistet werden, dürften folgende Probleme in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen: Klimawandel, gläserne Decken, Videobeweis, Artischocken. Ach, und wenn Sie schon dabei sind: Bitte veranlassen Sie, dass es mehr Musik gibt wie die von Irma, der französischen Soulsängerin, die mit „Letter to the Lord“ bekannt wurde. MfG, Die FRESHFFM-Redaktion

Aufgepasst, Generation Netflix!

Der Lieferando-Bote kennt euren Namen und eure Adresse schon auswendig?

Frankfurt City-Triathlon,

4. August / 6.30 Uhr,

Langener Waldsee, FFM City

Aufgepasst, Generation Netflix!

  • Frankfurt City-Triathlon
  • 4. August / 6.30 Uhr
  • Langener Waldsee, FFM City

Der Lieferando-Bote kennt euren Namen und eure Adresse schon auswendig? Ihr fotografiert den Sonnenuntergang, ohne ihn euch selbst richtig anzuschauen? Und anstatt Workout gibt es ein #gymselfie? Nicht mehr lange! Bald ist es an der Zeit, richtig zu trainieren und nicht nur euren Instagram-Feed mit Fitnesstipps zu schmücken. Also legt die Handys weg und schaltet den Couch-Potato-Modus aus. Der diesjährige City Triathlon rüttelt alle faulen Frankfurter wach: Zuerst durchqueren die Athleten den Langener Waldsee, dann folgt das Fahrradrennen bis zum Roßmarkt und schließlich wartet das restliche Stück bis zur Hauptwache als Rennstrecke. Los geht’s!

What shall we do with the drunken dancer?

Du träumst von der hohen See, sitzt aber mit deinen Freunden am Main und nervst die Spaziergänger mit Techno aus einer billigen Boombox?

Oh sunny day on the river,

4. August / 12.00 Uhr,

Eiserner Steg

What shall we do with the drunken dancer?

  • Oh sunny day on the river
  • 4. August / 12.00 Uhr
  • Eiserner Steg

Du träumst von der hohen See, sitzt aber mit deinen Freunden am Main und nervst die Spaziergänger mit Techno aus einer billigen Boombox? Das geht viel besser: Beim „Oh Sunny Day at the River“ könnt ihr die elektronischen Klänge von Basti Grub, Pascal FEOS, Jens Balser und vielen mehr genießen, während ihr an Frankfurt, Aschaffenburg, Hanau und den neidischen Blicken der Landratten vorbeituckert. Auf dem größten Schiff der Primus-Linie könnt ihr eure Crew erweitern, Sonne tanken und in den Sonnenuntergang fahren. Ahoi!

Fou

Sie gehören mittlerweile schon zum alten Eisen. Ziehen sich was Nettes an, trinken ein, zwei Bierchen,

We love Frankfurt,

3. August / 23.00 Uhr,

Velvet Club

Fou

  • We love Frankfurt
  • 3. August / 23.00 Uhr
  • Velvet Club

Sie gehören mittlerweile schon zum alten Eisen. Ziehen sich was Nettes an, trinken ein, zwei Bierchen, setzen sich in die S-Bahn und fahren in einen Club. Um Menschen kennenzulernen. Wer jetzt meint, dafür gibt’s doch so ’ne App und überhaupt wäre Alkohol als Flirthelfer doch ein echt antiquierter fossiler Brennstoff, der sollte sich vielleicht mal selbst überzeugen, ob das Flirten im Club nicht doch noch ein Stückchen aufregender ist als online. Und wer auf der größten Single-Party Frankfurts nichts findet, der kann wenigstens zu ein paar 90er- und 2000er-Oldies ordentlich abdancen. Allen, die dank Tinder schon verlernt haben, wie das mit dem anbandeln geht, greift sogar ein Flirtcoach unter die Armour (Fou).

James Cameron in Kinderschuhen

Showdown zwischen einem blutrünstigen Räuber und einem eiskalten Revolverhelden.

Playmobil Filmdreh-Workshop,

2. August / 9.00 Uhr,

Trickfilmland

James Cameron in Kinderschuhen

  • Playmobil Filmdreh-Workshop
  • 2. August / 9.00 Uhr
  • Trickfilmland

Showdown zwischen einem blutrünstigen Räuber und einem eiskalten Revolverhelden. Eine verheerende Schlacht um die wichtigste Burg im Königreich. Ein spektakulärer Diebstahl des teuersten Plastikdiamanten aus der Spielzeugkiste. In Kinderzimmern entstehen die größten und epischsten Geschichten, die die Welt je gesehen hat. Es ist an der Zeit, sie auf die große Leinwand zu bringen! Sichert euren 9–12-jährigen Sprösslingen einen Platz beim „Playmobil-Filmdreh-Workshop“. Unter Anleitung eines professionellen Teams und mit High-End-Equipment können sich die Nachwuchstalente richtig austoben. Und auf der Premiere wird sich zeigen, ob die Nachwuchsregisseure eine große Filmkarriere vor sich haben.

Mit 80 Sounds um die Welt

Zwei Israelis, ein Argentinier und ein Amerikaner gehen auf Tour. Was klingt wie ein billiger Witz wird noch besser.

Lucille Crew,

1. August / 20.00 Uhr,

Brotfabrik

Mit 80 Sounds um die Welt

  • Lucille Crew
  • 1. August / 20.00 Uhr
  • Brotfabrik

Zwei Israelis, ein Argentinier und ein Amerikaner gehen auf Tour. Was klingt wie ein billiger Witz wird noch besser. Es kommen nämlich noch sechs Musiker aus aller Herren Länder dazu. Wie kann das gut gehen? Und wie soll man sich einen Restaurantbesuch dieser bunten Truppe vorstellen? Was wir wissen, ist, dass das Ergebnis eines Treffens der Gruppe auf der Bühne ein überragender Mix aus Hip-Hop, Funk, Soul und vielen weiteren Styles ist. Mittlerweile sind die Musiker der Lucille Crew durch die ganze Welt getourt und haben viele Fans und Sounds dazu gewonnen. Jedes Konzert wird also zum Heimspiel. Im August könnt ihr diese einzigartige Weltparty in der Brotfabrik feiern.