#cleanffm

Cindy

Ich habe früher für den Eventbereich einer Unternehmensagentur gearbeitet. Das war okay, aber ich wollte etwas Sinnvolleres machen. Auf den Events ist immer unendlich viel Müll angefallen. Das wollte ich optimieren, bin aber schnell an Grenzen gestoßen … Einen Job für die Kommune konnte ich mir nicht vorstellen, aber als ich die #cleanffm-Anzeige gelesen habe, dachte ich: Wow, mega-interessant. Die Marke war ja schon präsent: Social Media, Events usw. Als ich anfing, war ich positiv überrascht: Der Job ist so vielseitig und dynamisch. Auch der Austausch mit den Menschen ist intensiv. Deshalb habe ich auch den #cleanffm-Stammtisch entwickelt. Es fällt mir nicht so schwer, auch abends oder am Wochenende aktiv zu sein. Denn das ist mehr als „nur“ mein Job. Vor allem die Arbeit mit den Sauberkeitsbotschafter/innen macht mir enorm viel Spaß. Das ist mittlerweile eine richtige kleine Familie. Total schön.

 

Elena

Ich kam direkt aus einem Ökologischen Jahr und habe einen Studentenjob gesucht, der auch einen Bezug zu diesem Thema hat. Auf Menschen zuzugehen, um mit ihnen über das Thema „Sauberkeit in der Stadt“ zu sprechen, hat einen Mehrwert für die gesamte Stadtgesellschaft, ist gut für das Zusammenleben in Frankfurt. Ich muss den Leuten nichts verkaufen, an das ich nicht selbst glaube. Das nimmt schon mal viel Druck raus. Denn ich stehe hinter der Botschaft. Das merken die Menschen und ich bekomme für mein Engagement viel mehr zurück, als wenn ich etwas verkauft hätte, an das ich nicht glaube ... Natürlich beschweren sich die Leute auch hin und wieder bei mir und das kann ich sogar verstehen. Aber als Sauberkeitsbotschafterin kann ich gut damit umgehen. Für viele bin ich eben auch eine Art Meldestelle. Aber mittlerweile kennen uns die Menschen und erkennen oft an, was wir machen. Das ist super.

 

 

Claudia

Ich leite die Stabstelle Sauberes Frankfurt und betreue die Entwicklung und Umsetzung der Initiative cleanffm. Ich bekomme einiges an Ärger ab – und ich verstehe den Frust auch sehr oft. Aber man benötigt für den Job schon eine gewisse Frustrationsschwelle, eine hohe Eigenmotivation und ein super Team. All das kommt bei uns zusammen! Ich arbeite seit über 30 Jahren für die Stadt. Und ich kenne die schönen Ecken genauso wie die dunkleren Seiten von Frankfurt. Die Stadt hat so viel zu bieten und ist einfach wunderbar. Wenn es sauber ist, dann fühlen wir uns alle wohler. Deshalb ist jeder kleine Beitrag der Mühen wert. Schon wenige positive Rückmeldungen können mich begeistern. Man darf aber nie aufhören, mit wachen Augen durch die Stadt zu gehen und immer besser zu werden. Das Thema Müll ist so vielschichtig. Und dieser Komplexität muss man gerecht werden. Das ist sehr spannend. Und ich glaube, dass wir langfristig erfolgreich sein werden.